Beziehungen sind das schwerste – und machen alles einfach zugleich,
du suchst die richtige Fährte – wie weit das noch reicht?
Kein Vergleich, welche Farbenleere aus Einsamkeit bleicht,
zur Zahl der bunten Werte, die du zu zweit hast erreicht
Unzählige einsame Nächte liegen nun hinter dir
ganz unbeschreibbar, welchen Sinn sie im Lichtermeer
deiner Erleuchtungen widerspiegeln
doch in jedem Neubeginn ihrer Abwiegungen
steckt das Teufelchen der Hinten-gebliebenen
es ist ein scheiss-grosser Haufen, den du losgetreten hast
du kannst dir kein Freilos erkaufen, auch wenn du grosse Pläne hast
solange dein Geist sich an Vergangenes klammert
und Anderes einzig im Abseits behandelt
anstatt endlich die Konsequenzen zu ziehn,
das Blatt wenden und die alten Grenzen verschieben
solange bist du gefangen und dein Gewissen ölt Zangen
die dich im Inneren klammern – doch du musst dich entwickeln, entfalten und handeln
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Jeder rationale Gedanke geht in diese eine Richtung
und war da mal ein Wanken, bestätigt dich die eigne Dichtung,
in die du dich hinein kriechst zum Durchblick deiner Verwirrung
Beziehungen sind das schwerste – und machen alles einfach zugleich,
du suchst die richtige Fährte – wie weit das noch reicht?
Kein Vergleich, welche Farbenleere aus Einsamkeit bleicht,
zur Zahl der bunten Werte, die du zu zweit hast erreicht
Dir fehlen die zweisamen Nächte, mit ihnen warst du so stark
einmal ist Leid da, es rächt sich, wie wenn du im Parkverbot warst
doch schon im nächsten Moment nehmen deine Gedanken Freifahrt,
von wegen – du denkst nur noch in peinlichen Schranken, weil ja
alles inreversibel ist, vergräbst du deinen Kopf bis zum Hals und versiegelst es
Die Selbsterkenntnis soll ja der erste Schritt sein,
selbst wennst nix dir denkst
im Herzen klingelts leis...
Aufbruchstimmung auch der Bauch kommt zur Gesinnung
hier brauchts nur noch den Willen
dann gehts auf ... oder doch lieber chillen... ?
Beziehungen sind das schwerste – und machen alles einfach zugleich,
du suchst die richtige Fährte – wie weit das noch reicht?
Kein Vergleich, welche Farbenleere aus Einsamkeit bleicht,
zur Zahl der bunten Werte, die du zu zweit hast erreicht